10. 04. 17

Förderung junger Auszubildender - Die Akademie junger Gastronomen

Die Akademie junger Gastronomen

Die „Akademie junger Gastronomen“ ist eine Initiative, die vom Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner, dem tourismuspolitischen Sprecher der CSU-Fraktion im Landtag, zusammen mit dem bayerischen Hotel- und Gaststättenverband ins Leben gerufen wurde. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht den Unternehmergeist in der Hotellerie und dem Gastgewerbe zu stärken und das Wirtshaussterben im ländlichen Raum zu stoppen.

Somit soll erreicht werden, dass die Dorfwirtschaften als Kulturgut bayerischer Tradition und als zentraler Dreh- und Angelpunkt von Dorfgemeinschaften erhalten bleiben.

Wie funktioniert das Programm?:

In der „Akademie junger Gastronomen“ werden interessierten Auszubildenden gastgewerblicher Berufsschulen innerhalb eines zweiwöchigen Qualifizierungsprogramms Grundlagen betriebswirtschaftlicher Geschäftsprozesse, moderne Personalpolitik, Marketing sowie ein rechtliches und finanzielles Basiswissen vermittelt. Außerdem werden den Teilnehmern die Chancen und Risiken einer möglichen Selbstständigkeit erläutert.

Durch die Weiterbildungsmaßnahme wird den Auszubildenden nicht nur das nötige Rüstzeug mitgegeben, um später einmal unternehmerisch tätig zu werden. Die Teilnehmer der Initiative profitieren auch vom Erfahrungsaustausch mit Profis aus der Praxis sowie von dem entstandenen Netzwerk. Pro Jahrgang erhalten ca. 25 Auszubildende die Gelegenheit an der Initiative teilzunehmen, dieses Jahr hat die zweite Gruppe junger Menschen diese Chance genutzt.

Bedeutung des Pilotprojekts:

Das innovative Projekt hat einen enorm großen gesellschaftlichen Wert. Welchen Gewinn das Projekt darstellt liegt klar auf der Hand:

Zunächst ist festzustellen, dass Dorfwirtschaften eine touristische Attraktion für Gäste aus dem Inn- und Ausland sind. Wer nach Bayern kommt will meistens auch gerne regionale Küche in authentischen Ambiente genießen. Wenn junge Menschen für die Eröffnung oder die Übernahme von Gastbetrieben gewonnen werden können, bleiben auch in Zukunft die Wirtshäuser als Touristenmagneten erhalten. 

Des Weiteren stellen Dorfwirtschaften einen zentralen Dreh-und Angelpunkt des sozialen Lebens im Dorf da. Sie stiften Identität, stärken den Zusammenhalt und fördern den Austausch unter den ortsansässigen Menschen. Nicht zu vergessen ist natürlich der Freizeitwert, den eine Dorfwirtschaft bieten kann - man geht zusammen Essen, spielt Karten oder trinkt gemeinsam ein zünftiges Bier.

Darüber hinaus sorgt das Ausbilden von Nachwuchskräften dafür, dass neue Gastwirtschaften gegründet und die bestehenden Dorfwirtschaften auch in Zukunft weiter betrieben werden können. Es wird damit ein nicht unbedeutender Beitrag zum Erhalt bayerischer Lebensweise und bayerischer Alltagskultur geleistet.

Nicht zu vergessen ist allerdings auch, dass durch das Projekt Unternehmertum und Gründergeist gestärkt werden. Dadurch werden vor allem junge Menschen dazu motiviert ihren eigenen beruflichen Weg zu gehen und sich selbst mit Ihren Ideen zu verwirklichen.

Wie erfolgreich war der Start des Projekts? :

Nachdem die Gruppen den Lehrgang abgeschlossen haben, lässt sich ein positives Fazit ziehen: Fast alle wollen den Schritt in die Selbstständigkeit wagen. Auch die Teilnehmer sind zufrieden. „Wir haben sehr viele unterschiedliche Themen behandelt. Vor allem der Expertenkontakt war dabei sehr hilfreich“, resümiert eine Teilnehmerin.

Die positiven Reaktionen auf das Projekt freuen Klaus Stöttner besonders. „Der Tourismus ist eine wichtige Einkommensquelle für Bayern – die Gast- und Wirtshäuser eine gelebte Kultur. Junge engagierte Menschen in der Hotellerie und Gastronomie sind daher wichtige Botschafter der Marke Bayern und sehr wertvoll für unseren Tourismus. Sie müssen durch Initiativen wie der „Akademie junger Gastronomen“ unterstützt werden“, betont der Abgeordnete. Die Präsidentin des DEHOGA Bayern, Angela Inselkammer, fügt hinzu: „Sich im Gastgewerbe selbstständig zu machen, ist nicht nur eine spannende Herausforderung, sondern stellt auch einen Wendepunkt im beruflichen Leben dar“

In diesem Sinne wünscht Klaus Stöttner den Absolventen alles Gute für Ihre berufliche und private Zukunft!

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