10. 05. 17

Stöttner: „Hochschulerweiterung ein Erfolg für die gesamte Region“

Stöttner: „Hochschulerweiterung ein Erfolg für die gesamte Region“

Hochzufrieden kommentiert Landtagsabgeordneter Klaus Stöttner das Ergebnis des Haushaltsausschusses im bayerischen Landtag zur Erweiterung der Hochschule Rosenheim: „Mit großer Mehrheit haben wir uns im Ausschuss für den Flächentausch zwischen der IMBY (Immobilien Freistaat Bayern) und der Wohnungsbaugesellschaft GRWS der Stadt Rosenheim entschieden.“

 

Durch den Beschluss gegen die Stimmen der SPD-Abgeordneten können der Hochschule nun die dringend benötigten Erweiterungsflächen geboten werden. Vor allem im letzten Jahrzehnt ist die Hochschule aufgrund der hohen Qualität der Lehre stark gewachsen. Aktuell genießen rund 5.900 Studentinnen und Studenten aus über 80 Nationen der Welt die hervorragenden Studienbedingungen der Fachhochschule.

Der ausdrückliche Wunsch der Hochschulleitung und auch der Studierenden nach einer Erweiterung kann damit auch zahlenmäßig belegt werden: „Mit dem Grundstückskauf ist nun der langersehnte Startschuss für die Weiterentwicklung der Hochschule Rosenheim gefallen. Wir bauen damit die hohe Qualität von Forschung und Wissenschaft noch weiter aus und machen den Hochschulstandort Rosenheim zum Leuchtturm für die gesamte Region“, beurteilte Hochschulpräsident Prof. Heinrich Köster das Ergebnis.

Bei aller Freude über die durchwegs positive Entscheidung, übt Landtagsabgeordneter Klaus Stöttner auch deutliche Kritik an den Kollegen von der SPD: „Das Stimmverhalten gegen die für die gesamte Region so wichtige Hochschulentwicklung ist für mich völlig unverständlich.“

Die SPD-Fraktion im Rosenheimer Rathaus hatte sich vehement gegen den Grundstückskauf ausgesprochen und „versucht, die Hochschulerweiterung gegen den sozialen Wohnungsbau auszuspielen“, so Stöttner. Der Hochschulerweiterung werden die deutlich in die Jahre gekommenen sozialen Wohnungsbauten der so genannten Bogensiedlung weichen. „Auf Antrag der CSU-Fraktion im Stadtrat wird die Stadt Rosenheim jedoch an anderer Stelle geförderten Wohnraum mit gleicher Flächengröße entstehen lassen“, erläutert der CSU Fraktionsvorsitzende im Rosenheimer Rathaus, Herbert Borrmann. 

„Unter dem Strich bleibt somit eine Win-Win-Situation, die allerdings von der SPD nicht verstanden und sogar noch zu verhindern versucht wurde. Die SPD beweist damit auf kommunaler wie auf Landesebene, dass der nötige Weitblick für zukunftsweisende Entscheidungen fehlt.“, bemängelt der Rosenheimer Stimmkreisabgeordnete Stöttner.

Stöttner zeigt sich nun zufrieden, dass diese langwierigen Verhandlungen zum Erfolg geführt haben. Durch die hervorragende Zusammenarbeit aller beteiligten Stellen sei dieser Schritt ermöglicht worden, so Stöttner.

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